Nachdem ich bereits in Mainz und Heidelberg gewisse Studienerfahrungen wie es so schön heißt und auch Wissen in den Geisteswissenschaften gesammelt habe, bin ich nun in Landau für Lehramt an Grund- und Hauptschule eingeschrieben und ich frage mich: Sollte man an Universitäten wirklich lernen, wie man mit dem geringsten Aufwand am weitesten kommt?! Ich finde die Zustände an dieser Universität – und zugegebenermaßen vielleicht auch an anderen - wirklich traurig. Ich freue mich schon auf den Tag, an dem ich ihr den Rücken kehren kann.
Universität?!
August 14, 2008 · Kommentar schreiben
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Früher war alles besser?
August 14, 2008 · Kommentar schreiben
Wieso stelle ich mir überhaupt diese Frage? Eins ist klar, sie kommt keinesfalls aus dem Nichts. Jeder Mensch steht unendlich oft vor Situationen, Gefühlen und Gedanken, die ihn unweigerlich vor Fragen dieser Art stellen. Bedeutet leben nicht vielleicht auch, sich immer wieder solchen Fragen auszusetzen und Antworten zu finden, die weiterleben lassen? Ist diese nicht eine dieser Fragen? Solche Fragen können umwerfen, in Abgründe ziehen, straucheln lassen, aber sie besitzen auch immer das Potential, Kraft zu geben, Sinnzusammenhänge erkennen zu lassen, Glück zu bereiten und deshalb macht es Freude, sie in Gedanken auszubauen, zu durchleuchten, zu bearbeiten oder aber auch zu verwerfen.
Nun, wie steht es um meine? Aus welchem kurzfristigen Lebensgefühl ist sie geboren? Ganz einfach, unsere moderne Welt verlangt viel von jedem menschlichen Individuum, welches scheinbar alles mit Leichtigkeit bewältigt – so erscheint es zumindest einem solchen Menschen. Es ist nicht nötig an dieser Stelle aufzuzählen, was im Einzelnen gemeint ist, ein jeder kennt es, sei es der rasant fortschreitende technische Fortschritt oder der immer andauernde Leistungsdruck. Aber auf das Eine, das zu dieser bestimmten Frage führte, muss selbstverständlich eingegangen werden: der Entscheidungswahn. Möchte man sich richtig entscheiden, erfordert es Zeit und Nerven, sich zu informieren, zu vergleichen, abzuwägen, eventuell abzuwarten und sich schließlich für das zu einem selbst Passende zu entscheiden. Beträfe dies nur die Wahl des Kühlschrankes oder des nächsten Urlaubszieles, so wäre es denn wohl noch als verschmerzbar abzutun. Doch leider wählt man heutzutage allzu oft auf diese Art und Weise, den Gott, an den man glauben und das Land in welchem man leben möchte.
Gut, die Quelle der Frage wäre nun aufgefunden, aber nun zur Frage selbst, besser gesagt zu früher: Was meint früher? Nun ja, selbstverständlich, als alles besser gewesen ist, in diesem Fall: als man durch seine Herkunft und Familie einen vorgezeichneten Lebensweg hatte und somit viele Entscheidungen erst gar nicht fällig wurden. Als man sich so z.B. nicht fragen „musste“, welche Beschäftigung einem wohl das ganze Leben Spaß mache könnte und sich so als Beruf eignen. Aber wann war früher? War es zur Zeit der Industrialisierung, also, als die Städte explodierten oder war es zur Zeit des Mittelalters, in der die meisten Menschen nicht in den Genuss des Minnesangs kamen oder während der Völkerwanderung? Nun, ja das klingt vielleicht etwas abgedroschen oder plakativ, doch: Egal welche Zeit man nähme, sie würde nicht passen, denn früher bedeutet im Grunde nichts anderes als nicht jetzt, ein verklärtes irgendwann vorher. Und das ist doch das Schöne. Man kann es benutzen, um seiner Fantasie freien Lauf zu lassen, ganz nach dem was wäre, wenn oder aber man nutzt es um solche Texte wie diesen zu schreiben. Sozusagen als einen geistigen Kurzurlaub, bevor man, der gestresste, aber doch sehr verwöhnte moderne Mensch, der man ist, wieder zurück in die geliebte verrückte Welt zieht.
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Erfolgreich!
Juli 8, 2008 · Kommentar schreiben
Endlich! Ich scheine langsam WordPress.com zu verstehen, bzw. weiß ich jetzt wenigstens ab und zu, was ich gerade mache bzw. zu welchem Ziel es führt!
Der tägliche kleine Erfolg ist es, der uns zufrieden und glücklich macht, nicht der seltene große. Waltraud Puzicha
Ich habe meinen heutigen kleinen Erfolg schon erlebt!
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Zu: JIM-Studie 2007
Juli 8, 2008 · Kommentar schreiben
Der Text JIM-Studie 2007 stellt die Ergebnisse der Jugend, Information,(Multi-) Media -Studie 2007 vor. Diese wurde vom Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (mpfs) mit dem Ziel den Medienalltag von Jugendlichen zu untersuchen, initiiert. Sie wird jährlich seit 1998 durchgeführt und bietet repräsentative Daten zu jugendlichem Medienumgang. Im Jahr 2007 erhielt „Web 2.0“ an Bedeutung. Web 2.0 bezeichnet Aktivitäten, die dem Einstellen eigener Fotos bzw. eigener Inhalte („user generated content“) dienen.
Grundlage für die Studie ist die Stichprobe von 1204 Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren, die telefonisch befragt worden sind. Die Fragen bezogen sich auf verschiedene Bereiche, im ersten Teil der Studie ging es um allgemeine Zusammenhänge im Bezug auf Medien. Dazu gehörten Fragen zu: non-mediale Freizeitaktivitäten, der Verfügbarkeit von Medien, Medien und Freizeitgestaltung, Themeninteressen bei der Mediennutzung und Bedeutung der Medien in der subjektiven Wichtigkeit.
Die daran anschließenden Fragen bezogen sich auf die einzelnen Medien. So wurden z.B. die Nutzungsdauer, die Intention, die Intensität und auch Einstellungen zu Büchern, zu Tonträgern, zum Fernseher, zum Computer, zum Internet und zum Handy eruiert.
So lassen sich statistische Aussagen zur Mediennutzung im Zusammenhang zu Alter, Geschlecht und formaler Bildungshintergrund machen.
Die Frage ist nun, wie man mit diesen statistischen Informationen umgeht. Als ersten Schritt muss man auffällige bzw. bedeutende Ergebnisse herausarbeiten. Diese lagen für mich zum einen in der Feststellung, dass 95% der Haushalte einen Internetzugang besitzen, d.h., dass das Internet zum Alltag heutiger Jugendlicher gehört. Hinzu kommt, dass fast alle Jugendliche ein Handy und einen MP3-Player oder ähnliches besitzen. Sie sind somit den Umgang mit technischen Geräten gewohnt. Zum anderen war ich erstaunt, dass der Computer bzw. das Internet in den Augen der Jugendlichen einen wichtigen Platz für Schule und Ausbildung einnimmt. Im Vergleich zum Vorjahr nahm die Nutzung des Computers zum Lernen zu und der Anteil der Vielspieler ab. Durch die Entwicklungen zum Web 2.0 löst sich die Rolle des Internetnutzers von der des Konsumenten zum Mitgestalter. Nach Aussage der vorliegenden Studie stellen ¼ der jugendlichen Internetnutzer eigene Inhalte online. Allerdings nutzt der größte Teil Web 2.0 passiv.
Diese große Bedeutung von Computer und Internet für den jugendlichen Alltag, Kommunikation, Beziehungspflege und das Lernen, macht es für mich zur Notwendigkeit, dass diese Medien in den Unterrichtsalltag integriert werden. Ein wichtiges Feld sollte hier auch die Aufklärung in Bezug auf das Internet sein. Für immerhin ¼ der jugendlichen Internetnutzer besitzt es eine sehr hohe Glaubwürdigkeit. Eng damit verknüpft sind auch Alter und Bildungsstand, d.h. je älter und je höher der formale Bildungsstand, desto geringer der Glaube an die Richtigkeit und Geprüftheit der Inhalte im Internet. Ich denke, das es wichtig ist, die Kinder und Jugendlichen beim Erwerb und Stärkung der Medienkompetenz zu begleiten. Natürlich spielt auch das Elternhaus dabei eine große Rolle.
Eine mögliche Arbeitsform für Web 2.0 werde die Umgestaltung einer Schreibkonferenz. Normalerweise finden sich kleine Gruppen zusammen, die jeweils die Texte der Gruppenmitglieder anhand eines Katalogs beurteilen. Dabei werden sowohl inhaltliche als auch formale Auffälligkeiten des Textes diskutiert. Würde man dies online durchführen, ginge die Anforderungen an mündliche Sprachleistungen und Kommunikationsfähigkeiten verloren, dafür müssten sich die Schüler neben dem Umgang mit Computern Internet, auch mehr auf Text und Textproduktion konzentrieren.
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